Nichts ist, wie es scheint – Johan de Wit

Eine verwitterte, zerbrechliche Leiter. Ein rostiger Stuhl. Ein Schränkchen, vollgestopft mit bunten Töpfchen. In dieser Ausstellung streiften Sie durch die Welt von Johan de Wit, voller vertrauter Gegenstände. Zumindest auf den ersten Blick vertraut. Auf den zweiten Blick war hinter den Beulen und Falten immer noch etwas mehr zu entdecken. Ein Augenzwinkern oder eine Überraschung.
De Wits Werk handelt von Vergänglichkeit, Scheitern, Selbstironie und der Einsicht in die eigene Nichtigkeit. Seine Kunstwerke sind sanft, verspielt, schlicht, ehrlich und manchmal melancholisch.
Die über dreißig Werke, darunter eine eigens angefertigte Variante des berühmten Rietveld-Stuhls, bestehen aus Papier und Harz. Der belgische Künstler Johan de Wit (1960) lebt und arbeitet in Gent; dies war seine erste große Einzelausstellung in den Niederlanden.






